Eine Gemeinschaft mit einer völlig neuen Gesellschaftsvision
Zivilisation 0 ist ein privates, zivilgesellschaftliches Projekt, das sich mit alternativen Gesellschafts-, Wirtschafts- und Lebensmodellen beschäftigt. Ziel ist es, Visionen für eine nachhaltige, gewaltfreie und sozial gerechte Zukunft zu entwickeln und öffentlich zu diskutieren.
Das Projekt versteht sich nicht als politische Partei, staatliche Institution oder wissenschaftliche Einrichtung, sondern als ideelle Lebensbejahende Denkfabrik.
Wichtig zu verstehen
Zivilisation 0 ist kein etabliertes politisches Programm oder eine bekannte wissenschaftliche Initiative. Es ist die Vision eine höher entwickelte Gesellschaft zu erreichen.
Was die Vision beinhaltet
- Die Menschheit und den Planeten zu retten.
- Eine Gesellschaft jenseits von Gewalt, Macht, Angst und Konkurrenz aufzubauen.
- Eine Welt ohne Schulden, Hierarchien, Fortschrittszwang und Besitzdenken
- Eine Gesellschaft, in der Sicherheit Existenzrecht nicht erkämpft werden muss, sondern bereits als grundlegende Basis existiert
Menschen brauchen keine Kaiser, Kanzler, Präsidenten oder Könige. Menschen brauchen Rahmenbedingungen. Die Menschen brauchen für ihr Gleichgewicht eine stabile Grundlage bzw. Rahmenbedingungen für die Zukunft des Zusammenlebens. Die Rahmenbedingungen müssen auf Kooperation und auf den Naturgesetzen ausgerichtet sein. Wir können Rahmenbedingungen schaffen, die ohne Krieg, ohne Rassenwahn, Zinssystem, ohne geistige Verwirrung und ohne Ideologie auskommen. Und innerhalb dieses Systems leben wir Menschen, frei, unabhängig und selbstständig.
Stell dir eine Welt vor, in der Du mit der Geburt,
ein eigenes Häuschen mit Garten bekommst... -
als Grundrecht.
Jeder Mensch erhält als unveräußerliches Grundrecht ein autarkes Tiny House. Klein, würdevoll, autark. Es gehört niemandem im Sinne von Besitz – und doch ist es unangreifbar. Niemand kann es nehmen, pfänden oder verlieren. Weißt Du was dann passiert?
Die unmittelbaren Folgen:
Mit diesem Moment verschwindet Existenzangst als Struktur. Niemand muss arbeiten, um nicht obdachlos zu werden. Niemand bleibt in Beziehungen, Jobs oder Systemen aus Angst vor dem Nichts. Arbeit verliert ihren Zwang und gewinnt ihre Wahlfreiheit. Tätigkeiten, die niemand freiwillig tut, werden automatisiert, vereinfacht, neu berechnet – oder sie verschwinden. Der Mensch beginnt, Nein sagen zu können. Und genau dieses Nein macht jedes Ja echt.
Gesellschaftlicher Wandel
Städte verändern sich. Hochverdichtete Mietarchitekturen verlieren ihre Funktion. Stattdessen entstehen Netzwerke aus Tiny-House-Clustern, verbunden durch Gemeinschaftswerkstätten, Lernorte, Gesundheitsräume, Kulturräume. Mobilität wird leichter, weil Bindung nicht mehr an Immobilien hängt. Eigentum verliert seinen absoluten Charakter. Wer ein Zuhause sicher hat, muss weniger anhäufen. Konsum sinkt nicht aus Moral, sondern aus Sättigung. Ressourcen werden langsamer verbraucht, weil sie nicht mehr als Sicherheitsersatz dienen.
Arbeit, Sinn und Kreativität
Berufe wandeln sich radikal. Menschen arbeiten kürzer, freier, projektbezogen. Forschung, Pflege, Kunst, Bildung und ökologische Arbeit erleben eine Renaissance, weil sie nicht mehr gegen Überlebenslogiken konkurrieren müssen. Leistung wird nicht mehr mit Würde verwechselt. Innovation wird spielerischer. Fehler sind erlaubt. Scheitern ist nicht mehr sozialer Tod.
Beziehungen und Gemeinschaft
Partnerschaften werden freier und stabiler zugleich. Niemand muss bleiben, um ein Dach zu behalten. Kinder wachsen in Sicherheit auf, ohne die unterschwellige Angst, „zur Last zu fallen“. Gewalt, besonders strukturelle und häusliche, nimmt drastisch ab – weil Abhängigkeit verschwindet. Gemeinschaft entsteht nicht aus Not, sondern aus Wahl. Konflikte werden verhandelbar, weil niemand mit dem Rücken zur Wand steht.
Politische und globale Konsequenzen
Wenn jedes Land seinen Bürgern dieses Grundrecht garantiert, verliert Migration ihren Zwangscharakter. Menschen bewegen sich aus Neugier, nicht aus Verzweiflung. Grenzen entspannen sich, weil Flucht kein Massenphänomen mehr ist. Staaten, die ihre Bevölkerung existenziell sichern, brauchen weniger Repression. Militärische Aufrüstung verliert Legitimation. Kriege, die aus Ressourcenmangel, Landnot oder sozialer Destabilisierung entstehen, verlieren ihre Ursachen.
Der Weg zum Weltfrieden
Weltfrieden entsteht hier nicht durch Verträge oder Abschreckung, sondern durch eine stille Verschiebung: Wenn kein Mensch mehr um ein Zuhause kämpfen muss, muss kein Volk mehr um Land kämpfen, muss keiner mehr Angst vor der Zukunft haben. Gewalt verliert ihren Nährboden. Aus Unsicherheit wird Sicherheit. Es ist ein politischer, psychologischer und spiritueller Akt: Frieden beginnt dort, wo niemand mit Verlust oder Existenzängsten leben muss.